Kanada: Trash Trail Whistler und Fähre Vancouver Island

Elf Tage Kanada – und heute hat uns das Wetter endlich wieder verwöhnt. Nach dem Frühstück nutzten wir die Gunst der Stunde für den berühmten Train Wreck Trail bei Whistler.

Schon der Einstieg in den Trail ist herrlich: Man taucht sofort in den kühlen, feuchten Küstenregenwald ein. Bei milden 18 °C entschieden wir uns für den Pfad entlang des Cheakamus River. Eine gute Wahl, denn der Fluss bot uns fantastische Fotomotive. Wir balancierten auf riesigem Treibholz für Porträtaufnahmen, und Tanja bewies echten Mut, als sie für ein Foto auf die Spitze eines über einem Wasserfall verkeilten Baumstamms kletterte.

Das architektonische Highlight war die 2016 errichtete Hängebrücke, die uns direkt zu den legendären Eisenbahnwaggons führte. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Natur seit dem Unglück 1956 diese tonnenschweren Stahlkolosse zurückgeholt hat. Heute sind die bunt besprühten Wracks ein Mekka für Street-Art-Fans und Mountainbiker gleichermaßen – ein surrealer Abenteuerspielplatz mitten in der Wildnis. Für mich war dieser kurze Marsch bisher das absolute Highlight der Reise.

Danach hieß es: Ab auf die Insel! Die Fahrt nach Nanaimo mit der BC Ferries verlief reibungslos, auch wenn wir drei Stunden Wartezeit einplanen mussten. Das Essen an Bord war überraschend günstig und gut. Den Abend ließen wir in unserer neuen Unterkunft ausklingen, den Studenten-Residenzen der Vancouver Island University. Eine moderne, saubere Alternative zu den ausgebuchten Airbnbs der Stadt. Morgen wartet die raue Westküste in Tofino auf uns!

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Kanada: Pacific-Rim-Nationalpark und Tofino

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Kanada: ein regnerischer Tag in Whistler