Kanada: Golden, Lake Louise und Calgary
Vierter Reisetag in Kanada. Nach dem Aufwachen und der Morgentoilette zog es uns in die City von Golden. In einem klassischen Café gönnten wir uns ein typisch deftiges kanadisches Frühstück mit Bacon, Eiern und Bratkartoffeln. Anschließend erkundeten wir zu Fuß die recht kleine Innenstadt. Neben einigen Läden für den täglichen Bedarf fiel uns die ungewöhnlich hohe Dichte an Banken auf.
Umrahmt wird die Stadt von einem wunderschönen Bergpanorama. Besonders positiv hervorzuheben sind die öffentlichen Waschräume: Diese sind äußerst sauber und zudem kostenfrei nutzbar. Nach dem Tanken – für gerade einmal 80 Cent pro Liter, ein wahres Schnäppchen – machten wir uns auf den Weg in das rund 80 Kilometer entfernte Lake Louise.
Der meistfotografierte See Kanadas
Das Örtchen Lake Louise ist berühmt für den gleichnamigen See. Der Anblick ist wahrlich spektakulär: Der See wird von majestätischen, schneebedeckten Gipfeln eingerahmt. Im Internet liest man oft, dass der Lake Louise der wohl am häufigsten fotografierte See Kanadas sei. Leider mussten wir feststellen, dass dieser Ruhm seinen Preis hat. Hunderte Menschen drängten sich am Ufer, und von der sonst so gewohnten Stille der Natur war hier nichts zu spüren.
Aufgrund des Trubels und des eher mäßigen Wetters entschieden wir uns, zügig in Richtung Calgary weiterzufahren. Rund 190 Kilometer und zwei Stunden später kamen wir an. Während der Fahrt stiegen die Temperaturen erfreulicherweise auf über 20 °C.
In Calgary steuerten wir zunächst unsere Unterkunft an, ein gemütliches Gästehaus. Die Hausherrin empfing uns sehr freundlich und zeigte uns die Räumlichkeiten, in denen wir uns nach der Fahrt erst einmal einrichten konnten.