Brennendes Müllfahrzeug in Obergrunstedt muss auf Straße entladen werden

Gegen 10:35 Uhr wurde der Rettungsleitstelle in Obergrunstedt ein brennendes Müllfahrzeug gemeldet. Die alarmierten Feuerwehren aus Ulla, Nohra und Obergrunstedt konnten das Einsatzfahrzeug im Ort schnell ausfindig machen. Begleitet von den Einsatzkräften wurde der Müllwagen in ein nahegelegenes Gewerbegebiet gefahren und dort auf der Straße entladen.

Rund 3 Tonnen Leichtverpackungsmüll verteilten sich auf dem Asphalt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz suchte umgehend mit einer Wärmebildkamera nach dem Brandherd, während weitere Feuerwehrleute den Müll mit Einreißhaken auseinanderzogen. Trotz der zuvor sichtbaren, starken Rauchentwicklung konnte jedoch kein offenes Feuer entdeckt werden.

Das Problem hinter solchen Einsätzen: Immer wieder werden alte Batterien und Akkus fälschlicherweise im Hausmüll entsorgt. Werden diese im Fahrzeug zusammengepresst, können sie sich entzünden. Im schlimmsten Fall zerstört ein solcher Brand das mehrere hunderttausend Euro teure Müllfahrzeug.

Für die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebs bedeutete der Fehlalarm vor allem harte Arbeit: Sie mussten die 3 Tonnen Unrat von Hand wieder in einen Container umschaufeln.

 
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