Offroad in Polen: alte Militäranlagen und matschige Wege
Unser heutiger Tag startete mit Regen. Dieser zog sich den ganzen Tag hindurch, was uns beim Fahren zugutekam. Insgesamt legten wir heute eine Strecke von rund 260 Kilometern zurück, wobei ein Großteil davon auf Wald- und unbefestigten Wegen lag. Diese waren durch den Regen gut gewässert und matschig. An einigen Passagen benötigten wir sogar Allrad.
Unterwegs haben wir verschiedene Tiere wie Rehe, Füchse und Vögel gesehen. Die Landschaft ist herbstlich gezeichnet und fühlt sich an wie ein Indian Summer.
Besichtigte Anlagen
Auf unserer Strecke gab es unter anderem einen Wasserbrunnenunterstand. Dieser diente zur Wasserversorgung der Verteidigungsanlagen.
Die zweite Anlage war die Bunkeranlage „Gruppe Warowna Gora Wisielcza“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Der gut getarnte Ort war eine Festungsanlage mit einem weit verzweigten Bunkersystem im Hügel.
Die letzte Anlage des Tages war das „Objekt 3002“. Hierbei handelt es sich um eine streng geheime Militäranlage in einem Wald, in der Atommunition gelagert wurde. Die Anlage kann heute betreten werden. Zu sehen gibt es mehrere alte Gebäude und ein Lagersilo des Typs „Granit“.
Am späten Nachmittag ging es ins Hotel nach Pila. Von hier aus geht morgen unsere Tour weiter.