Kanada: von Clearwater in die Olympiastadt Whistler

Neunter Reisetag in Kanada: Nach einer etwas unruhigen Nacht im Auto – die Mücken waren leider sehr aktiv – starteten wir den Tag mit einem Frühstück bei Tim Hortons. Die Kette ist ein kanadisches Urgestein und bietet gute Backwaren zu fairen Preisen.

Danach stand die 425 Kilometer lange Etappe nach Whistler an. Die sechsstündige Fahrt war unglaublich abwechslungsreich: Wir durchquerten verschiedenste Klimazonen, von dichten Wäldern bis hin zu trockenen Gebieten, in denen das Thermometer auf 35 °C kletterte. Die spektakulären Bergpanoramen ließen die Zeit wie im Flug vergehen.

Interessant war das kanadische Baustellen-Management. Statt Ampeln regeln hier oft „Flagger“ mit Stop/Slow-Schildern den Verkehr. Heute wurden wir sogar von einem „Pilot Car“ durch eine neun Kilometer lange Rollsplitt-Zone eskortiert. Auch wenn der Aufwand für ein bisschen Splitt übertrieben wirkte, machten die gewohnt freundlichen und winkenden Bauarbeiter die Wartezeit wett.

In Whistler bezogen wir unser zentrales Airbnb im „Alpenglow“. Für unschlagbare 100 Euro für zwei Nächte ergatterten wir ein Apartment direkt im Geschehen – ein echtes Schnäppchen verglichen mit den Hotelpreisen vor Ort.

Beim Abendspaziergang durch die Stadt, die auch 16 Jahre nach den Olympischen Winterspielen noch immer ihren alpinen Charme versprüht, dominierten vor allem die Downhill-Biker das Straßenbild. Überall in und um Whistler gibt es Trails für jedes Level. Wir genossen die saubere, fast schon dörfliche Atmosphäre der Fußgängerzone und machten die obligatorischen Fotos bei den Olympischen Ringen. Morgen geht es dann auf die Wanderwege – hoffentlich inklusive einer sicheren Bärenbegegnung!

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Kanada: ein regnerischer Tag in Whistler

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Kanada: Blue River Safari und Kajaktour auf dem Dutch Lake in Clearwater