Großeinsatz am Atrium: Vermeintliche Entführung sorgt für Einsatz in Weimar

Heute Nachmittag kam es in Weimar zu einer vermeintlichen Entführung eines Mannes. Der Geschädigte wurde von drei männlichen Personen in der Schubertstraße in ein Fahrzeug gezogen. Anschließend fuhren sie durch die Innenstadt in Richtung Rathenauplatz. Dort stoppte der VW Golf nach einem Handgemenge im Wageninneren vor der Ausfahrt des Atriums. Das vermeintliche Opfer konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, woraufhin es vor dem Pkw zu einer erneuten Auseinandersetzung kam. Mehrere Zeugen alarmierten die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, wurde der Fahrer des Golfs festgenommen. Der vermeintliche Geschädigte wurde vor Ort in einem Streifenwagen betreut und kam anschließend für eine Zeugenaussage auf die Dienststelle. Weitere Einsatzkräfte sicherten umfangreiche Spuren am Fahrzeug, wobei sie von der Kriminalpolizei unterstützt wurden. Der Bereich um das Auto wurde abgesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen bei der Ausfahrt aus der Tiefgarage des Atriums in Richtung Rathenauplatz führte.

Unmittelbar nach dem Eintreffen am Einsatzort leitete die Polizei eine Fahndung nach zwei weiteren Tätern ein. Diese sollen den Geschädigten unter anderem mit einem Messer bedroht haben. Nach ersten Informationen handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Männer „südländischen Typs“. Im Verlauf des Einsatzes wurde zudem die Berufsfeuerwehr Weimar alarmiert: Aufgrund starken Regens musste ein Schnelleinsatzzelt über das Fahrzeug gestellt werden, um die Spurensicherung zu ermöglichen. Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizeiinspektion Jena haben die Ermittlungen aufgenommen.

 
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