Brand in einem Trockenofen in einem Weimarer Firmengebäude sorgt für Feuerwehreinsatz

Gegen 17:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Weimar wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu einer Firma in der Coudraystraße alarmiert. Vor Ort war eine deutliche Rauchentwicklung im Firmengebäude wahrnehmbar. Aufgrund der unklaren Lage wurden die Freiwilligen Feuerwehren Weimar-Ehringsdorf und -Mitte nachalarmiert.

Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen in den betroffenen Bereich vor. Dort war ein Ofen in Brand geraten, welcher zum Trocknen von Baumaterialien genutzt wird. In dem Ofen brannten mehrere Lehm- und Strohkörper. Die Feuerwehr leerte den Ofen und brachte den Inhalt ins Freie. Dort wurde das Baumaterial mit einem Strahlrohr abgelöscht und anschließend in einem Container abgelegt. Mit einer Wärmebildkamera wurden der Ofen und das Brandgut mehrfach auf Glutnester überprüft. Im Anschluss wurde das verrauchte Gebäude mit einem Hochdrucklüfter belüftet.

Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt, da sie sich bereits vor dem Gebäude befanden. Für die eingesetzten Feuerwehrkräfte war der Einsatz bei Außentemperaturen von 32 °C dennoch kein leichter. Ein Mitarbeiter der betroffenen Firma verteilte aufmerksam Wasser an die Einsatzkräfte.

Aufgrund der Einsatzmaßnahmen musste die Coudraystraße für rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Höhe des Schadens ist derzeit nicht bekannt. Glück im Unglück: Durch die automatische Brandmeldeanlage konnte ein größerer Schaden verhindert werden, so der Einsatzleiter der Feuerwehr, Marcel Vent. Ohne die Anlage hätte sich der Brand vermutlich zu einem ausgedehnten Feuer entwickelt.

 
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